Projektwoche mit dem Johannes-Kepler-Gymnasium

(10.02.2014)
Anfang Februar hatte Wir und die Welt wieder das Johannes-Kepler-Gymnasium zu Gast. Bereits das vierte Jahr in Folge haben wir allen 7. Klassen die Globalisierung, und was wir alle damit zu tun haben, näher gebracht. Als Neuerung in diesem Jahr gab es eine begehbare Erde im Weltverteilungsspiel. Außerdem haben wir uns in einem Schwerpunkt dem Thema Werbung gewidmet.

Nina und Phillip aus der Klasse 7b haben über ihren Tag einen Erfahrungsbericht geschrieben.

 

Projekttag „Konsumdenken und Globalisierung“KIF_4116

Innerhalb des Fächerverbindenden Unterrichts nahmen alle 7. Klassen im Februar 2014 an einem Projekttag zu den Themen „Globalisierung“ und „Konsumdenken“ teil. Unsere Klasse 7b war am Dienstag eingeteilt.

Der Tag begann für uns 8.45Uhr vor der Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz. In der Eingangshalle der Stadtbibliothek erhielten wir von einer Mitarbeiterin einige Informationen zum Haus. Dann wurden wir in den Saal Huldreich-Groß geführt.

Mit einem Globalisierungs-Bingo hat uns Christian, einer der beiden Organisatoren von Wir und die Welt, den Begriff Globalisierung näher gebracht. Beim Verteilungsspiel, in welchem es um das Verhältnis der Bevölkerung, der Wirtschaftsproduktion und der Umweltbelastung zwischen den einzelnen Kontinenten ging, feilschten wir um die einzelnen Anteile, welche symbolisch durch Kekse und Luftballons dargestellt wurden. Danach haben wir uns mit Marcel Beispiele für Werbungen angeschaut und darüber diskutiert, was wir empfinden, wenn wir  Werbung sehen und weshalb wir eine wichtige Zielgruppe sind.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAUm 11 Uhr verließen wir die Bibliothek und machten uns zu einer kleinen Stadtführung auf. Zwei Gruppen zogen mit Marcel und Christian in verschiedene Richtungen los. Eine positionierte sich in eine von Leipzigs vielen Passagen gegenüber von einem Süßwarengeschäft und diskutierte über Kakaoanbau und Kinderarbeit. Nach ca. einer halben Stunde sind wir dann zu Marcel gewechselt, welcher bereits vor einem Handyladen stand und auf uns wartete. Wir diskutierten über die dunkle Seite des Handys und fragten im Handyladen nach, was eigentlich mit Althandys passiert. Bei der Gewinnung der Rohstoffe und bei der Verschrottung der Handys gelangen jeweils giftige Stoffe in den Boden. Beides geschieht in Ländern, in denen sich der Großteil der Bevölkerung nie ein hochwertiges Handy leisten kann, viele aber durch die Folgen gesundheitliche Schäden erleiden müssen.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Abschlussrunde und Auswertung fand  am Weltladen statt und beim Vergleich, wie man mit nur 100€ für den gesamten Lebensunterhalt im Jahr auskommt, haben die meisten an ihr Taschengeld gedacht und waren doch froh hier zu leben. Es ist sinnvoll, wenn man ab und zu seinen eigenen „Konsum“ hinterfragt und nicht blind jeder Werbung vertraut.

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