Liste der Opfer wird immer länger

(10.05.2013)
Die schlimmsten Befürchtungen in Bangladesch wurden war. Zwei Wochen nach dem Einsturz des Fabrikgebäudes Rana Plaza in einem Vorort der Hauptstadt Dhaka wird die Liste der Opfer immer länger. Mehr als 1000 Menschen starben am 24. April oder in den Trümmern des Hochhauses an den Tagen danach. Während der Rettungsarbeiten brach zudem ein Feuer aus, durch welches vermutlich weitere noch verschüttete Menschen starben. Am Freitag gab es allerdings ein kleines Wunder. Nach 16 Tagen bargen Helfer die 19-Jährige Reshma Begum aus den Trümmern.

Das sieben-stöckige Fabrikgebäude, in dem nach Recherchen der Clean Clothes Campaign (CCC) auch für Mango und Primark produziert wurde, stürzte am 24. April ein. Der Grund ist sehr wahrscheinlich mangelhafte Bauausführung. Der Einsturz ist der schlimmste Fabrikunfall in der Geschichte des Landes. Zwölf mutmaßliche Verantwortliche wurden festgenommen, darunter der Besitzer des Gebäudes. 18 Textilwerke wurden nach der Katastrophe aus Sicherheitsgründen geschlossen.

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